In der Geschichte geht es um einen Mann, der eines Tages merkt, dass ersich langsam in ein Tier verwandelt. Klingt erstmal sehr nach Kafka. Doch im Gegensatz zur “Verwandlung”, ist er selbst der Einzige, der es merkt; die Arbeitskollegen und seine Freundin sehen die Veränderungen gar nicht, und er wird nicht von seinem sozialen Umfeld abgestoßen, sondern tut es aktiv selber, indem er immer mehr in sich selber eintaucht, bis er schließlich das
soziale Leben komplett hinter sich lässt. Je mehr er zum Tier mutiert, desto grösser ist sein Wunsch, einen Tunnel von seinem Keller aus zu graben. Er fängt nachts an einen Tunnel zu graben, und irgendwann wird das Tunnelgraben seine einzige Realität. Er lässt Arbeit und Freundin hängen und widmet sich gänzlich seinem Vorhaben. Zum Schluss ist der Tunnel fertig und der Mann landet in einer anderen Realität, wo alles aus Glas ist: Bäume, Häuser, Menschen.